Gegründet wurde die Sozietät etwa um 1890 von den Rechtsanwälten Dres. Haas und Gobert. Herr Dr. Edmund Gobert führte später den Doppelnamen „Klée-Gobert". Seine Nachkommen haben diesen Doppelnamen fortgeführt. Ein Nachkomme ist nach dem Kriege Kultursenator, ein weiterer Intendant des Thalia-Theaters in Hamburg gewesen.


Etwa 1904 trat Herr Rechtsanwalt Dr. Eduard David Schlüter in die Sozietät ein. Herr Dr. Radischat, dem diese Chronik zum ganz wesentlichen Teil zu danken ist - alle schriftlichen Unterlagen sind in den Bombennächten 1943 verloren gegangen - erinnerte sich noch an Herrn Dr. Schlüter aus seiner Referendartätigkeit in der Kanzlei im Jahre 1937.


Herr Dr. Schlüter befasste sich seinerzeit hauptsächlich mit der Abwicklung von Nachlässen und mit Testamentsvollstreckungen. Eine aktive forensische Tätigkeit übte Herr Dr. Schlüter damals aus Altersgründen nicht mehr aus.


Herr Dr. Schlüter entstammte einer alten Hamburger Familie (Schlüterstraße) und war verheiratet mit einer Tochter des früheren Hamburger Bürgermeisters Dr. Burchardt (Burchardtstraße, Burchardtkai). Herr Dr. Radischat erinnerte sich noch daran, dass Herr Dr. Schlüter neben seiner Nachlasstätigkeit die Familien Schlüter und Burchardt sowie eine Reihe anderer alteingesessener Familien in vielerlei rechtlichen Angelegenheiten beriet. Die Verbindung zur Familie Burchardt riss auch nach dem Tode des Herrn Dr. Schlüter am 21. Juli 1943 nicht ab. So war ein angehender Jurist aus dieser Familie nach dem Kriege als Referendar in der Kanzlei tätig.